Neues zum FirmenTicket / Jobticket

Arbeitgeber können ab diesem Jahr ihre Arbeitnehmer noch günstiger bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln unterstützen.

Handelte es sich bisher bei der verbilligten oder unentgeltlichen Überlassung von Zeitkarten für Bus und Bahn (sogenannten Job- oder FirmenTickets) grundsätzlich um einen steuer- und sozialversicherungspflichtigen Sachbezug, änderte sich dies zum 1. Januar 2019:

Ab diesem Jahr muss für ein Jobticket kein geldwerter Vorteil mehr versteuert werden. Damit sollen Arbeitnehmer angeregt werden, verstärkt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Einer entsprechenden Gesetzesänderung hat der Bundesrat am 23.11.2018 zugestimmt.

Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist,

• dass das Jobticket zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird,

• die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Linienverkehr durch den Arbeitnehmer zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Damit ist die Bezuschussung von Taxifahrten oder Flügen durch den Arbeitgeber nicht begünstigt.

Eine Nutzung des Jobtickets für Privatfahrten soll unschädlich sein.

Arbeitgeber können also entweder die Fahrscheine direkt unentgeltlich oder verbilligt dem Arbeitnehmer überlassen oder auch Zuschüsse zum Erwerb von Tickets gewähren.

Einziger Wermutstropfen: Die Steuerbefreiung muss auf die Entfernungspauschale angerechnet werden.

Hier gibt es weitere Informationen zum Firmenticket