Maßnahmen im ÖPNV und Informationen

3G in Bus und Bahn - Neue Regelung ab 12.12.2021 für Schüler und Schülerinnen

Achtung neue Regelung: Schülerinnen und Schüler sind nur noch außerhalb der Schulferienzeit von der 3G-Regel ausgenommen. Während den Schulferien unterliegen Schülerinnen und Schüler der 3G-Pflicht im ÖPNV. Kinder unter sechs Jahren sind von der 3G-Nachweispflicht ausgenommen.

Weitere Informationen: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/informationen-zum-corona-virus/faq-corona/

3G in Bus und Bahn

Ab Mittwoch, 24. November, gilt – wie in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens – auch in Bus und Bahn die 3G-Regel.

Das von Bund und Ländern geänderte Infektionsschutzgesetz tritt am Mittwoch, den 24. November 2021 in Kraft. Die Neuregelung beinhaltet unter anderem das Einhalten der 3G-Regel im Nah- und Fernverkehr. Damit darf auch in die Busse und Bahnen im Ostalbkreis nur noch einsteigen, wer eine medizinische Maske trägt und neben dem gültigen Ticket den entsprechenden Nachweis bei sich hat.

Achtung neue Regelung: Schülerinnen und Schüler sind nur noch außerhalb der Schulferienzeit von der 3G-Regel ausgenommen. Während den Schulferien unterliegen Schülerinnen und Schüler der 3G-Pflicht im ÖPNV. Kinder unter sechs Jahren sind von der 3G-Nachweispflicht ausgenommen.

3G steht für "geimpft, genesen, getestet". Es muss ein Impfnachweis oder Genesenennachweis oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorgezeigt werden. Ein Selbsttest ist nicht erlaubt. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Die neuen Corona-Regeln sollen bis zum 19. März 2022 gelten und können vom Bundestag gegebenenfalls um bis zu drei weitere Monate verlängert werden. Beschlossen wurde aber auch eine Evaluierungsklausel. Diese besagt, dass die festgelegten Regelungen bis 9. Dezember überprüft und gegebenenfalls angepasst beziehungsweise verschärft werden können.

Wir bitten unsere Fahrgäste, bei Bus- und Bahnfahrten eigenverantwortlich diese Regeln zu beachten, um so andere und sich selbst zu schützen.

Was passiert, wenn ein Fahrgast keinen 3G-Nachweis erbringen kann bzw. sich weigert, diesen vorzuzeigen?
Sollte ein Fahrgast keinen 3G-Nachweis vorweisen können, wird das Sicherheits- und Kontrollpersonal darum bitten, am nächsten Halt auszusteigen und den 3G-Nachweis in einer Teststelle nachzuholen. Ein Verstoß gegen die 3G-Regel ist eine Ordnungswidrigkeit, die seitens der Behörden mit einem Bußgeld belegt ist.

Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, müssen einen offiziellen Test (dokumentierter negativer Antigen-Schnelltest unter Aufsicht, nicht älter als 24 Stunden (kein Selbsttest) oder aktueller PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können.

Weitere Informationen: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/informationen-zum-corona-virus/faq-corona/

Maskenpflicht

Seit Freitag, 23. April 2021 gilt in ganz Deutschland laut dem geänderten Infektionsschutzgesetz eine verschärfte Maskenpflicht in Bus und Bahn, die abhängig von der Inzidenz ist:

  • Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100: medizinische OP-Maske. Diese Änderungen treten am übernächsten Tag in Kraft.
  • Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100: FFP2-Maske oder vergleichbare Maske (mit KN95/N95-Standard). Diese Änderungen treten am nächsten Tag in Kraft.

Informationen zu den aktuellen Inzidenzwerten der Landkreise erhalten Sie hier.

Wir bitten unsere Fahrgäste, eigenverantwortlich eine dem Inzidenzwert entsprechende Maske mit sich zu führen und sie an den Haltestellen (Bushaltestellen und Bahnsteige) und im Fahrzeug aufzusetzen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, z.B. Asthmatiker. Bitte halten Sie sich an diese Pflicht um somit ihren Teil dazu beizutragen, dass die Infektionsrate niedrig bleibt.

Weitere wichtige Bausteine zur Eindämmung des Coronavirus sind bei Fahrten mit Bus und Bahn:

  • das Abstandhalten zu anderen Fahrgästen, indem z.B. alle Türen zum Ein- und Aussteigen genutzt werden und sich die Fahrgäste gleichmäßig im Fahrzeug verteilen
  • das Verschieben von Einkaufs- und Besorgungsfahrten auf Zeiten, in denen Berufspendler und Schüler, nicht unterwegs sind
  • Beachten der Hygienehinweise der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts wie gute Handhygiene und das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette.

Charité-Studie: Kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV

Eine Pendler-Corona-Studie der Berliner Charité zeigt: Wer regelmäßig mit den Öffentlichen unterwegs ist, steckt sich nicht häufiger an als im Auto oder auf dem Fahrrad. 

Das Forschungsinstitut "Charité Research Organisation" hat im Auftrag der Bundesländer, darunter auch das Land Baden-Württemberg, und des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) das Ansteckungsrisiko von Fahrgästen in Bussen und Bahnen mit dem von Pendlern verglichen, die regelmäßig mit Pkw, Motorrad oder Fahrrad unterwegs sind.

Für die Untersuchung waren 681 Pendler insgesamt fünf Wochen lang im Verbundgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) unterwegs. Die eine Hälfte der zwischen 16 und 65 Jahren alten Teilnehmer sind im Februar und März 2021 mit Bus und Bahn gefahren, die andere Hälfte mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad. Die Pendler wurden zu Beginn und am Ende der Studie auf Corona getestet. Außerdem führten sie während des Studienzeitraums ein digitales Tagebuch, in dem sie neben ihrem Mobilitätsverhalten auch Kontakte zu anderen Personen und Erkältungssymptome festhielten.

Der RMV wurde ausgewählt, weil er repräsentativ für die Nahverkehrsnutzung in Deutschland gilt. Die Ergebnisse gelten also auch für die Fahrt mit den Öffentlichen im Ostalbkreis.
 

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV: Im direkten Vergleich mit dem Individualverkehr (Pkw, Motorrad, Fahrrad) haben die Wissenschaftler der Charité keinen Unterschied im Hinblick auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beobachtet. Die Verkehrsmittelwahl hatte damit keinen Einfluss auf das Infektionsrisiko.
     
  • Keine Unterschiede zwischen Bussen und Bahnen: Auch beim Blick auf die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel hat die Studie keine Unterschiede festgestellt. Daraus kann abgeleitet werden, dass die Nutzung von Bussen, Stadtbahnen und S-Bahnen unter den gegebenen Studienbedingungen gleichermaßen sicher war.
     
  • Schutzmaßnahmen im ÖPNV wirken: Außerdem wurde untersucht, wie wirksam die Schutzmaßnahmen im ÖPNV zum Zeitpunkt der Studie (Februar und März 2021) waren. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP2-Maske, Abstand (durch Aufrechterhaltung des Angebots und größere Fahrzeuge), Lüften und weitere Hygienemaßnahmen der Verkehrsunternehmen (z. B. häufiges Reinigen der Fahrzeuge) tragen zum positiven Studienergebnis bei.
     

Hintergrund: Ende vergangenen Jahres hatten die Bundesländer gemeinsam mit dem VDV entschieden, diese Studie bei der Charité zu beauftragen, um damit eine Lücke bei den vorhandenen wissenschaftlichen Untersuchungen in diesem Bereich zu schließen. An der Finanzierung beteiligen sich die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die Federführung liegt beim Land Baden-Württemberg.

Mehr dazu unter #BesserWeiter

Quelle: VVS

ÖPNV KEIN Corona-Hotspot !

Das Risiko der Ansteckung im ÖPNV ist relativ gering. Mehrere Studien und Forscher der TU Berlin zeigen, dass der öffentliche Nahverkehr sicherer ist, als viele denken...

...auch wenn der 1,5-Meter Abstand nicht immer eingehalten werden kann. Ob sich ein Fahrgast nun ansteckt, hängt von vielen Faktoren ab, wie Kontaktdauer und Abstand zu infizierter Person oder Virendosis im Raum (Bus).

Die Klimaanlagen in den Bussen und die Lüftungen sorgen für einen regelmäßigen Luftaustausch. Bei einer Fahrt durch die Innenstadt sind die Haltestellen sehr nah beieinander, sodass durch das Türen öffnen ebenfalls ein Luftaustausch stattfindet.

Eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und öffentlichen Verkehrsunternehmen zielt genau darauf ab: Aufeinander Rücksicht nehmen, Abstand halten, Maske tragen.

Gemeinsam kommen wir #BesserWeiter
 

Wie groß ist die Corona Gefahr in Bus und Bahn?

Forschungsergebnisse im Überblick

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bundesministerium für Gesundheit

Wie verhalte ich mich in Bus und Bahn, was ist mit der Maske, was kann ich tun, um Abstand zu halten?

Abstand im Fahrzeug und an der Haltestelle

Fahrgäste werden gebeten, sich im Fahrzeug gleichmäßig zu verteilen und, sofern es das Platzangebot zulässt, jeweils einen Doppelsitzplatz alleine zu besetzen.

Bitte halten Sie den empfohlenen Mindestabstand von 1,50 Metern zu Ihren Mitmenschen sowohl im Fahrzeug als auch an der Haltestelle nach Möglichkeit ein.

Weitere Verhaltensmaßnahmen !

  • Regelmäßig und ausreichend lange Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife)
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (alsbald entsorgen) oder in die Armbeuge
  • Abstand von menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber halten; Händeschütteln generell unterlassen
  • Hände vom Gesicht fernhalten (insbesonderen von Schleimhäuten in Mund und Nase sowie von den Augen)
  • Kontakte auf das Notwendigste reduzieren, Besuch von Veranstaltungen mit Menschenansammlungen vermeiden
  • Auf Reisen nach Möglichkeit verzichten

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