Maßnahmen im ÖPNV und Informationen

Verschärfte Maskenpflicht in Bus und Bahn ab 25. Januar

Zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie haben Bund und Länder am 19. Januar weitere Maßnahmen beschlossen. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften müssen ab Montag, 25. Januar, medizinische Masken über Mund und Nase getragen werden, also OP-Masken, KN95/N95 oder FFP2-Masken. Schutzschilde, Kinnvisiere o.ä. sind ausdrücklich keine geeigneten Mund-Nasen-Bedeckungen. Das gleiche gilt für Alltagsmasken wie etwa Stoffmasken.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht künftig während der Fahrt mit Bus und Bahn sowie beim Aufenthalt in Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Bushaltestellen.

Warum muss ich eine medizinische Maske im ÖPNV tragen? Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvolle Maßnahme erwiesen. Gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen weisen Bund und Länder darauf hin, dass medizinische Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards  KN95/N95 oder FFP2) eine höhere Schutzwirkung haben als Alltagsmasken, die keiner Normierung in Hinblick auf ihre Wirkung unterliegen. Das Tragen einer medizinischen Maske bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Geschäften ist daher künftig verpflichtend. So kann man sich selbst und andere wirksamer vor einer Infektion schützen und einen wichtigen Beitrag gegen die Verbreitung besonders ansteckender Mutationen des Coronavirus leisten. Weitere Infos siehe Corona-Verordnung.

Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske? Kinder unter 6 Jahren müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Gleiches gilt für Personen, die nachgewiesen durch ein ärztliches Attest von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind. Das Attest ist auf Verlangen des Personals der Verkehrsunternehmen vorzuzeigen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen weiterhin Alltagsmasken tragen.

Wo muss eine medizinische Maske getragen werden? In allen Bussen und Bahnen, in Bahnhöfen, an Haltestellen und auf Bahnsteigen.

Darf ich zum Essen, Trinken oder Telefonieren die medizinische Maske abnehmen? Nein. In den Nahverkehrsmitteln ist das nicht erlaubt.

Was passiert, wenn ich keine Mund-Nasen-Bedeckung trage? Das Personal der Verkehrsunternehmen hat nach den Beförderungsbedingungen das Recht, einen Maskenverweigerer von der Beförderung auszuschließen, da er andere Fahrgäste gefährdet. Im Wiederholungsfall gilt dies nicht nur für die jeweils betroffene Fahrt, sondern auch dauerhaft. Außerdem sieht eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und bis zu 250 Euro vor. Infos zu Maskenpflicht und verstärkten Kontrollen.

Reicht es aus nur den Mund zu bedecken? Nein. Das reicht nicht aus. Die Maske entfaltet ihren vollen Schutz nur dann, wenn Mund und Nase bedeckt sind. Das falsche Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann die gleichen Folgen nach sich ziehen wie das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (siehe Antwort auf die vorherige Frage). Die größte Virusdichte findet sich in der Regel nicht in der Lunge, sondern in den oberen Atemwegen, vor allem in der Nase und im Nasenrachenraum, sagen Experten.

Warum reicht das Tragen einer Alltagsmaske aus Stoff nicht mehr aus? Gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen weisen Bund und Länder darauf hin, dass medizinische Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards  KN95/N95 oder FFP2) eine höhere Schutzwirkung haben als Alltagsmasken, die keiner Normierung in Hinblick auf ihre Wirkung unterliegen. 

Quelle: VVS www.vvs.de

Ab Montag, 18.01. fahren die Busse wieder nach Schulfahrplan !

Trotz der aktuellen Entscheidung des Kultusministeriums die Schulschließungen in Baden-Württemberg bis zum Monatsende auch für die Grundschulen und Kindertagesstätten beizubehalten, wurde für den ÖPNV im Ostalbkreis entschieden, diesen ab Montag 18. Januar wieder voll aufzunehmen. Allen Fahrgästen, die unterwegs sein müssen, wird dadurch ein gutes und sicheres ÖPNV-Angebot angeboten. Die Corona-Inzidenz-Zahlen im Ostalbkreis sind derzeit überdurchschnittlich hoch, deshalb fiel die Entscheidung für mehr Angebot, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Hinzu kommt, dass einige Schulabschlussklassen in der nächsten Woche Präsensunterricht und Prüfungen angemeldet haben, zu dem die Schüler mit dem ÖPNV sicher kommen sollen können.

Die vor dem Lockdown eingeführten Verstärkerfahrten entfallen weiterhin, wie auch Verstärkerfahrten oder Zusatzbusse zu Schulen. In Einzelfällen bleibt es spät nachts oder bei Freizeitlinien zu geschlossenen Einrichtungen bei den bisherigen Fahrplanstreichungen.

Fahrkarten sind weiterhin im Bus oder an den Automaten an den Bahnhöfen sowie kontakt- und bargeldlos über den DB-Navigator online erhältlich. 

Die OstalbMobil-Servicestellen am ZOB in Schwäbisch Gmünd und in der Oberen Brühlstraße in Ellwangen bleiben weiterhin geschlossen. Sie öffnen sobald der Schulbetrieb wieder losgeht. Diese Serviceeinrichtungen sind für die Fahrgäste bei Fragen rund um den Nahverkehr zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch, per Email oder postalisch weiterhin erreichbar.

Die Reisezentren im Bahnhof Aalen und Schwäbisch Gmünd sowie im Bahnhof Ellwangen sind geöffnet.

FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV für Bus & Bahn in Bayern ab 18. Januar 2021

Die FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab 18. Januar 2021  betrifft folgende Linien im OstalbMobil-Gebiet:

Bahn-Linie 995 Aalen - Nördlingen - Donauwörth
RBS Linie 7696 Aalen - Bopfingen - Nördlingen
FMO Linie 7867 Ellwangen - Dinkelsbühl
FMO Linie 7865/8 Dinkelsbühl - Unterschneidheim

 

Maskenpflicht im ÖPNV ab 27.04.

Mit Ende der Osterferien und Wieder-Öffnung von Ladengeschäften und Dienstleistern ist mit steigenden Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen zu rechnen. Aus diesem Grund bitten wir Sie dringend darum, zukünftig an den Haltestellen und in den Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser schützt nicht Sie selbst, sondern andere Fahrgäste, und funktioniert nur, wenn sich alle daran halten. So können wir solidarisch das Infektionsrisiko verringern.

Nach dem Beschluss der Landesregierung sind Fahrgäste ab dem 27. April verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Nicht immer wird es im ÖPNV möglich sein, den gebotenen Mindestabstand von 1,5 bis 2,0 Meter einzuhalten, insbesondere auch beim Ein- und Ausstieg. Halten Sie deshalb Mund und Nase immer bedeckt. Es genügt auch ein Tuch oder ein Schal, wenn keine Maske verfügbar ist. 

Halten Sie immer den maximal möglichen Abstand zu anderen Fahrgästen.

Informationsschreiben / Busaushang

Wie verhalte ich mich in Bus und Bahn, was ist mit der Maske, was kann ich tun, um Abstand zu halten?

Abstand im Fahrzeug und an der Haltestelle

Fahrgäste werden gebeten, sich im Fahrzeug gleichmäßig zu verteilen und, sofern es das Platzangebot zulässt, jeweils einen Doppelsitzplatz alleine zu besetzen.

Bitte halten Sie den empfohlenen Mindestabstand von 1,50 Metern zu Ihren Mitmenschen sowohl im Fahrzeug als auch an der Haltestelle nach Möglichkeit ein.

Weitere Verhaltensmaßnahmen !

  • Regelmäßig und ausreichend lange Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife)
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch (alsbald entsorgen) oder in die Armbeuge
  • Abstand von menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber halten; Händeschütteln generell unterlassen
  • Hände vom Gesicht fernhalten (insbesonderen von Schleimhäuten in Mund und Nase sowie von den Augen)
  • Kontakte auf das Notwendigste reduzieren, Besuch von Veranstaltungen mit Menschenansammlungen vermeiden
  • Auf Reisen nach Möglichkeit verzichten

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